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Im Homeoffice wird oft improvisiert: Küchenstuhl, Sofa oder ein alter Drehstuhl. Das geht eine Weile gut – bis der Rücken sich meldet. Ein passender Bürostuhl fürs Homeoffice muss nicht teuer sein, sollte aber die wichtigsten ergonomischen Funktionen mitbringen. Hier finden Sie Empfehlungen nach Budget.
Was ist im Homeoffice anders?
- Weniger Platz: Der Stuhl sollte in die Arbeitsecke passen und optisch nicht zu wuchtig sein.
- Empfindliche Böden: Parkett und Laminat brauchen weiche Rollen oder eine Bodenschutzmatte.
- Keine Arbeitgeber-Ausstattung: Sie wählen und bezahlen selbst – umso wichtiger ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Bürostühle bis 200 Euro
In dieser Preisklasse bekommen Sie solide Grundfunktionen: Höhenverstellung, Wippmechanik und eine einfache Lordosenstütze. Beliebt ist zum Beispiel der SIHOO M18* mit Netzrücken und Kopfstütze. Für kleine Arbeitsplätze eignen sich kompakte Modelle wie ein SONGMICS Netzstuhl* mit hochklappbaren Armlehnen.
Geeignet für: Homeoffice an zwei bis drei Tagen pro Woche oder Sitzzeiten bis etwa vier Stunden täglich.
Bürostühle von 200 bis 400 Euro
Hier wird es ergonomisch deutlich besser: Synchronmechanik, Sitztiefenverstellung und 3D- oder 4D-Armlehnen sind in dieser Klasse häufig. Empfehlenswerte Modelle sind etwa der FlexiSpot C7*, der SIHOO Doro C300* oder der Hbada E3*.
Geeignet für: Vollzeit-Homeoffice und alle, die täglich sechs Stunden oder mehr sitzen.
Bürostühle ab 400 Euro
In der Oberklasse finden Sie Markenstühle mit hochwertiger Mechanik, langer Garantie und sehr guter Verarbeitung – zum Beispiel den Steelcase Series 2* oder Modelle deutscher Hersteller wie Topstar* und hjh OFFICE*.
Geeignet für: Vielsitzer, die viele Jahre Freude an ihrem Stuhl haben möchten.
Tipps für den Homeoffice-Arbeitsplatz
- Schützen Sie Parkett und Laminat mit einer Bodenschutzmatte*.
- Ist Ihr Tisch zu hoch, hilft eine Fußstütze*.
- Stellen Sie den Bildschirm auf Augenhöhe – notfalls mit einer Monitorerhöhung.
- Stellen Sie den Stuhl nach dem Aufbau richtig ein: So geht’s in 7 Schritten.
Häufige Fragen
Kann ich einen Homeoffice-Stuhl steuerlich absetzen?
Nutzen Sie den Stuhl überwiegend beruflich, kann er als Arbeitsmittel absetzbar sein. Die Einzelheiten klären Sie am besten mit Ihrer Steuerberatung oder dem Finanzamt.
Zahlt der Arbeitgeber einen Bürostuhl fürs Homeoffice?
Einige Arbeitgeber bezuschussen die Homeoffice-Ausstattung. Ein gesetzlicher Anspruch besteht in der Regel nicht – fragen Sie am besten direkt bei Ihrem Arbeitgeber nach.
Fazit
Für gelegentliches Homeoffice reicht oft ein solider Stuhl bis 200 Euro. Wer täglich zu Hause arbeitet, profitiert von einem Modell der Mittelklasse mit Synchronmechanik und Sitztiefenverstellung. Weitere Modelle finden Sie in unserem Bürostuhl-Vergleich.
